Kern will Ausbildung von "Digitalen Zivilcourage Messengern"

30. Juni 2017, 10:33
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Freiwillige sollen über Gegenrede im Netz informieren, außerdem Einrichtung unabhängiger Meldestelle gefordert

Um den Hass im Netz einzudämmen, sollen nach Ansicht von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) künftig "Digitale Zivilcourage Messenger" Nutzern beibringen, wie sie gegen hetzerische Botschaften auftreten können. Jeder Freiwillige soll sich zu einem derartigen "Zivilcourage Messenger" ausbilden lassen können, diese können ihr Wissen dann in Form von Vorträgen und Trainings weitergeben. Das schlägt Kern in seiner "Plan A" genannten neuen Ideensammlung vor.

Ein Lehrgang pro Bundesland

"Ziel für 2017 ist die Abhaltung eines Lehrgangs pro Bundesland", heißt es dort. Außerdem soll eine unabhängige Melde- und Beratungsstelle im Bereich Hasspostings geschaffen werden. Diese soll "beraten und abklären, ob und wie die Postings zur Anzeige gebracht werden können." Außerdem sollen betroffene User eine Hilfestellung erhalten. (red, 13.1.2017)

  • "Digitale Zivilcourage Messenger" sollen für Gegenrede zu Hass im Netz sorgen
    foto: apa/afp/tallis

    "Digitale Zivilcourage Messenger" sollen für Gegenrede zu Hass im Netz sorgen

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