Max-Planck-Gesellschaft steht zu Tierversuchen

13. Jänner 2017, 05:30
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Berlin – Nach Beratungen einer Ethikkommission hat die deutsche Max-Planck-Gesellschaft eine Grundsatzerklärung zu Tierversuchen veröffentlicht. Darin werden zwar die Verantwortung der Forscher, Transparenz und die Notwendigkeit einer "Kultur der Fürsorge" gegenüber Versuchstieren angesprochen.

Betont wird jedoch, dass Tierversuche in der medizinischen und biologischen Forschung unverzichtbar bleiben. Wolf Singer, Leiter der Expertenkommission, sagte dazu: "Vernetzte Systeme wie etwa das Immunsystem oder das Gehirn können wir nicht allein durch die Untersuchung ihrer einzelnen Bausteine oder durch vereinfachte Modelle und Computersimulationen verstehen." (red, 13. 1. 2017)

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