Merck erwirbt neue Krebsforschungsprogamme

12. Jänner 2017, 09:09
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Der Pharma- und Chemiekonzern Merck kauft für über 230 Millionen Dollar Forschungs- und Entwicklungsprogramme vom US-Biotechunternehmen Vertex Pharmaceuticals

Darmstadt – Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck baut sein Krebsforschungsprogramm weiter aus. Vom US-Biotechunternehmen Vertex Pharmaceuticals übernimmt der Konzern, der auch in Wien und in Spittal in Kärnten Niederlassungen hat, vier Forschungs- und Entwicklungsprogramme, wie die Hessen am Mittwoch mitteilten.

Das Bostoner Unternehmen Vertex Pharmaceuticals erhält dafür eine Vorauszahlung über 230 Mio. Dollar (217,7 Mio. Euro) sowie Lizenzgebühren auf künftige Umsätze mit Produkten aus diesen Programmen. Merck wird für die Entwicklung und Vermarkung der Programme zuständig sein. Dabei geht es zum zwei Programme, die sich in der klinischen Entwicklung im Bereich DNA-Schäden und Reparatur befinden. Zudem handelt es sich um zwei präklinische Programme unter anderem in der Immuntherapie von Krebs.

Bei der Immuntherapie von Krebs hofft Merck in diesem Jahr in den USA auf eine erste Zulassung seines größten Hoffnungsträgers, das Krebsmittel Avelumab, zur Behandlung des metastasierten Merkelzellkarzinoms, eine seltene und bösartige Form des Hautkrebses. (APA, Reuters, 12.1.2017)

  • Merck, das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt, baut sein Krebsforschungsprogramm weiter aus und rüstet sich so für das 21. Jahrhundert.
    foto: apa/reuters/ralph orlowski

    Merck, das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt, baut sein Krebsforschungsprogramm weiter aus und rüstet sich so für das 21. Jahrhundert.

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