Fünf Soldaten in Mali durch Minenexplosion getötet

12. Jänner 2017, 05:56
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Streitkräfte machen Extremisten verantwortlich

Bamako – Im westafrikanischen Mali sind fünf Soldaten durch eine Minenexplosion getötet worden. Wie ein Vertreter der malischen Streitkräfte mitteilte, saßen die Soldaten zusammen in einem Fahrzeug, das während eines Einsatzes zwischen den Regionen Ségou und Mopti im Zentrum des Landes über eine Mine fuhr. Ein anderer Militärvertreter machte "Terroristen" für die Detonation verantwortlich.

Den Angaben zufolge waren die Soldaten unterwegs in die Region Ségou, um eine im Bau befindliche Straße zu schützen. Immer wieder gibt es Tote unter den malischen Streitkräften und den Soldaten der UN-Mission MINUSMA, oft sind Sprengsätze die Ursache.

Die Bundeswehr ist im Rahmen der MINUSMA in Mali im Einsatz, die UN-Mission gilt als äußerst gefährlich. Die deutsche Regierung beschloss am Mittwoch eine Ausweitung der Beteiligung auf bis zu 1000 Bundeswehrsoldaten. Österreich ist mit sechs Bundesheerangehörigen an der Mission beteiligt.

Kernaufgabe von MINUSMA ist die Überwachung der Waffenruhe zwischen den Konfliktparteien in Mali. Der Norden des Landes war im Frühjahr 2012 in die Hände von Islamisten gefallen. Deren Vormarsch in den Süden des Landes konnte durch einen französischen Militäreinsatz Anfang 2013 gestoppt werden. Trotz eines 2015 geschlossenen Friedensabkommens bleibt die Sicherheitslage angespannt. Islamisten weiteten ihre Angriffe vom Norden auf die Mitte und den Süden des Landes aus. (APA/AFP, 12.1.2017)

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