Bonnier übernahm Mehrheit an E-Learning-Firma von Bruck und Nemsic

11. Jänner 2017, 17:28
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Fünftgrößter Medienkonzern Europas maßgeblich bei Wiener Start-up-Unternehmen eingestiegen

Der schwedische Medienkonzern Bonnier hat die Mehrheit an einer Wiener E-Learning-Start-up-Firma übernommen. Die Schweden besitzen ab sofort 51 Prozent an KnowledgeFox. Der Rest verbleibt beim Firmengründer und Vorstandschef Peter A. Bruck sowie Boris Nemsic.

Business Angel nach A1-Weggang

Nemsic war einst Chef der Telekom Austria (TA) und hat in der Folge als "Business Angel" persönlich in junge Firmen mit Wachstumsaussichten investiert, darunter KnowledgeFox. Die Lernsoftware und Programme von KnowledgeFox sind an Universitäten und in Unternehmen im Einsatz.

Der Kaufvertrag mit Bonnier – des fünftgrößten Medienkonzerns Europas – wurde am gestrigen Dienstag in Wien unterzeichnet. Zum Kaufpreis gab es keine Angaben. KnowledgeFox wurde 2012 in Wien und Salzburg gegründet und beschäftigt zur Zeit 13 Mitarbeiter und zählt 50 Bestandskunden mit Firmensitzen in 23 Ländern.

Bruck bleibt Geschäftsführer

Der Unternehmer und Kommunikationswissenschafter Bruck bleibt auch nach der Übernahme KnowledgeFox-Geschäftsführer, hieß es am Mittwoch. Sein Stellvertreter ist nun Karmo Kaas-Lutsberg, Chef von Bonnier Business to Business.

In Österreich war Bonnier u.a. bis 2006 mit 50 Prozent am mittlerweile eingestellten "WirtschaftsBlatt" sowie mehrere Jahre lang auch am Compass-Verlag beteiligt. (APA, 11.1.2017)

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