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Leichtigkeit und Dolce Vita: der Traum von der Vespa

13. Jänner 2017, 12:59

Das Leben ist schön – wenn da nicht dieser eine große und noch unerfüllte Traum wäre. Seit Jugendtagen hat Leopold eine heimliche Liebe: Sie ist der Inbegriff von Lebensfreude und Coolness, sie verspricht das süße Leben und bezirzt durch ihre unwiderstehliche Optik. Der 50-jährige Wiener träumt von einer Vespa.

Jeder hat so seinen Traum. Für viele ist es der Sechser im Lotto oder die Kreuzfahrt durch die Karibik. Ich träume nicht von Millionen, ich begehre – seit ich zurückdenken kann – italienisches Blech in seiner schönsten Form: Eine Vespa ist für mich der Inbegriff von Lebensfreude und Leichtigkeit, von der Wärme des Südens, gepaart mit absoluter Coolness.

Vespa-Knattern – das herzerwärmende Geräusch meiner Schulzeit

Und dieses sehnsuchtsvolle Begehren reicht weit zurück, hat seinen Ursprung bereits in meiner Schulzeit. 1983 befreit sich Wien vom Mief der 70er-Jahre. Die U-Bahn wird gebaut, und die Mariahilfer Straße präsentiert sich als Canyon zwischen Gumpendorf und Neubau. Zur Schule wird gegangen, manche kommen mit der Bim, nur die Crème de la Crème fährt vor – auf Vespas. Von Weitem hört man die Zweitaktmotoren, den brüllenden Rhythmus aus illegalen Auspuffrohren. Zentrum der Coolness ist der Donnerbrunnen, Schmelztiegel der Neuen Deutschen Welle, Parkplatz derer, die es geschafft haben. Egal, ob Popper oder Mod, eines eint sie alle: Die Liebe zur Vespa, die nach dem großen Krieg Italien wieder mobilisiert hat. Nur ich gehöre leider nicht dazu, unter mir knattert ein Puch Maxi. Nützlich, aber nicht geeignet, die statusbewussten Göttinnen aus dem Lycée auf den Sozius zu bitten, allein deshalb, weil das Maxi ein Einsitzer ist.

Ein Tag auf der Vespa – und das Höllenfeuer lodert

In den darauffolgenden Jahren übernehmen rationale Vorstellungen das Ruder. Die erste Wohnung wird bezogen, gebrauchte Kleinwagen transportieren Anschaffungen, der Studienabschluss rückt näher, und zum ersten Mal fällt das Wort "Kind". Die Sehnsucht nach der Freiheit auf der knatternden Vespa bleibt jedoch bestehen. Und manchmal tritt die geheime Liebe – zumindest kurz – ins Leben. So wie 2002 in Rimini, ein Tag auf der gemieteten Vespa. Der warme Wind vom Meer, vor uns der Sonnenuntergang – ein Klischee, das sich in mein Hirn und vor allem Herz eingebrannt hat. Das Höllenfeuer ist wieder entfacht, ich will meine italienische Geliebte für immer! Doch das Leben sah anderes vor … Mittlerweile sind die Kinder in der Schule, wir arbeiten wieder Vollzeit, bewohnen ein schönes Eigenheim am Stadtrand Wiens, machen Winterurlaub mit Freunden und fahren im Sommer zwei Wochen nach Italien. Und doch lodert das Vespa-Feuer ungestillt.

Der Traum wird endlich wahr!

Ich sitze am Naschmarkt, trinke einen Espresso – und da höre ich es, das Böllern der Maschine, den hämmernden Schlag des Einzylinders, den harten Beat, den der Akrapovic-Auspuff vorgibt. Ein Mann in meinem Alter entflieht der Stadt auf einer tiefschwarzen Vespa GTS 300. Das könnte ich sein, denke ich, während Bilder von der Küstenstraße in Rimini vor meinem inneren Auge auftauchen. Mit ihr kann ich mich frei fühlen, kein Ballast, kein Schnickschnack, stilvolle und pure Coolness. Ich zücke das Handy und kontaktiere meine Bank. Ich will endlich der werden, der ich sein will. Meine Bank unterstützt meinen Traum – sie hat Ja zu meiner italienischen Geliebten gesagt!



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