Wintersportlerin durch Lawine in Vorarlberg getötet

11. Jänner 2017, 15:08
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Wurde von Schneebrett mitgerissen und verschüttet

Stuben am Arlberg – Eine 54-jährige Tourengeherin aus Deutschland ist am Mittwoch in Stuben am Arlberg von einer Lawine verschüttet und getötet worden. Die Frau konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden, teilte die Polizei auf APA-Anfrage mit. Ihre drei Begleiter – darunter ein Skiführer – blieben unverletzt.

Die vierköpfige Gruppe war kurz nach 12.00 Uhr knapp unterhalb der Maroispitze (2.522 Meter) unterwegs, als das Schneebrett abging. Die Frau wurde mitgerissen und verschüttet, sie kam etwa in zwei Meter Tiefe zu liegen. Ihre Begleiter alarmierten umgehend die Einsatzkräfte, für die 54-Jährige kam aber jede Hilfe zu spät. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Am Arlberg herrschte am Mittwoch oberhalb von 2.000 Metern erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3 auf der fünfstufigen Gefahrenskala.

Im Einsatz standen die Bergrettung mit Lawinenhunden und die Alpinpolizei. Außerdem an der Suche und der Bergung beteiligt waren der Polizeihubschrauber "Libelle" und der Rettungshubschrauber "Gallus 1".

Zweiter Abgang ging glimpflich aus

Bei einem zweiten Lawinenabgang in Vorarlberg am Mittwoch ist zwar ein Skifahrer oberflächlich verschüttet worden, er konnte sich aber unter Mithilfe seines Begleiters selbst aus den Schneemassen befreien. Weil der Mann einen Ski verloren hatte, musste das Duo per Helikopter-Seilbergung aus steilem Gelände in Sicherheit gebracht werden, teilte die Polizei auf APA-Anfrage mit.

Bei den zwei Männern handelte es sich laut Polizei um erfahrene einheimische Alpinisten. Sie waren im freien Skigelände am Diedamskopf (Gemeinde Schoppernau) unterwegs, als bei der Einfahrt in den steilen Westhang der Vorausfahrende ein Schneebrett loslöste. Die Schneemassen rissen den Mann rund 100 Meter weit mit, verschütteten ihn aber nicht komplett. Weil sein nachkommender Begleiter den Sichtkontakt verloren hatte, setzte er sofort einen Hilferuf ab. Momente später gab der Teilverschüttete aber Entwarnung. (APA, 11.1.2017)

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