Prozess gegen ehemaligen FPÖ-Mandatar nach Randale am Kebap-Stand

11. Jänner 2017, 13:52
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Wegen Sachbeschädigung und versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt angeklagt – Auch oberösterreichischer Grüner nach Nachbarschaftsstreit vor dem Richter

Adlwang/Steyr/Linz – Ein ehemaliger FPÖ-Gemeinderat, der im November bei einem Kebapstand randaliert haben und auf Polizisten losgegangen sein soll, muss sich am 16. Jänner vor dem Landesgericht Steyr wegen Sachbeschädigung und versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten. Der Kommunalpolitiker hatte nach dem Vorfall auf sein Mandat verzichtet und die Parteimitgliedschaft ruhend gestellt.

Bei einem Kirtag in Adlwang (Bezirk Steyr-Land) soll der Mann mit einem Kebap-Verkäufer über das Schächten von Tieren in Streit geraten sein. Im Lauf der Auseinandersetzung soll er auf den Essensstand eingeschlagen und die Scheibe zertrümmert haben. Als Zivilpolizisten einschritten, sei er auch auf diese losgegangen, so der Vorwurf. Ein Urteil ist für den 16. Jänner vorgesehen. Der Strafrahmen beträgt bis zu drei Jahre Haft.

Wie die Gratiszeitung "heute" (Mittwochausgabe) berichtet, muss auch ein Ersatzgemeinderat der Grünen aus dem Mühlviertel nach einem handfesten Streit mit einem Nachbarn vor den Richter. Die Anklage im Prozess am Donnerstag im Landesgericht Linz lautet auf schwere Körperverletzung. Der Mann hat bis zur endgültigen Klärung des Vorfalles seine politischen Funktionen ruhend gestellt. (APA, 11.1.2017)

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