Das beste Stück ... nachgefragt bei Kiyoshi Koinuma

Kolumne19. Jänner 2017, 14:01
4 Postings

Michael Hausenblas fragt den japanischen Botschafter, warum er auf sein Visitenkartentäschchen steht

"Dieses Visitenkartentäschchen habe ich vor zehn Jahren von einer Bekannten geschenkt bekommen und benutze es seitdem ausgesprochen gerne. Es handelt sich um eine traditionelle japanische Kunsthandwerksarbeit aus gefärbtem Hirschleder mit einem Muster aus Japanlack. Diese Arbeit nennt sich auf Japanisch 'Inden', ein Ausdruck, der noch auf die ursprüngliche Herkunft des Leders aus Indien verweist.

Für einen Diplomaten sind Visitenkarten und ein Täschchen, um diese aufzubewahren, unentbehrlich. Ich stecke es deshalb in die Innentasche meines Anzugs und habe es ständig dabei.

Das Design ist typisch japanisch, es fühlt sich angenehm an, und ich hänge sehr daran. In Japan gibt es viele verschiedene Arten von Kunsthandwerk von höchster Qualität. Die Arbeiten sind sehr genau ausgeführt, da sich die Handwerker mit Seele und Leidenschaft für ihr Handwerk einsetzen. Wenn Sie einmal nach Japan kommen, finden Sie bestimmt auch ein Lieblingsstück." (Michael Hausenblas, RONDO, 19.1.2017)

>> Weitere Kolumnen "Das beste Stück"

Kiyoshi Koinuma ist Botschafter von Japan in Österreich.

  • Kiyoshi Koinuma: "Für einen Diplomaten sind Visitenkarten und ein Täschchen, um diese aufzubewahren, unentbehrlich."
    foto: nathan murrell

    Kiyoshi Koinuma: "Für einen Diplomaten sind Visitenkarten und ein Täschchen, um diese aufzubewahren, unentbehrlich."

    Share if you care.