EU will mehr Datenschutz für WhatsApp und Co.

    10. Jänner 2017, 14:57
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    Regeln für Cookies sollen vereinfacht werden – Regeln zur Vorratsdatenspeicherung werden nicht berührt

    Die Kommunikation mit Diensten wie WhatsApp, Facebook oder Skype soll nach dem Willen der EU-Kommission besser geschützt werden. Derzeit verlangt die europäische Gesetzgebung den Schutz der Privatsphäre nur für traditionelle Angebote wie das Telefonieren.

    Die Brüsseler Behörde machte am Dienstag Reformvorschläge, denen die EU-Staaten und das Europaparlament aber noch zustimmen müssten. Nationale Regeln zur Vorratsdatenspeicherung werden davon nicht berührt.

    Privatsphäre-Einstellungen

    Zudem sollen die Regeln für Cookies vereinfacht werden. Cookies sind kleine Datenpakete, die von Websites an die Computer von Nutzern geschickt werden. Mit ihnen lässt sich das Verhalten der Nutzer im Internet verfolgen, daher müssen Nutzer dem Setzen von Cookies in der Regel per Mausklick zustimmen. Die EU-Kommission will, dass Nutzer den Einsatz von Cookies stattdessen künftig generell über die Privatsphäre-Einstellungen ihres Browsers regeln.

    Für Cookies, die nach Einschätzung der EU-Kommission keine Auswirkungen auf die Privatsphäre haben, soll eine jeweilige Einwilligung des Nutzers nicht mehr nötig sein, zum Beispiel, wenn es um die Erstellung eines "Einkaufswagens" beim Online-Shopping geht oder wenn Websites die Zahl ihrer Besucher erfassen wollen. (APA, 10.1. 2016)

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      foto: apa
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