Vergleichsplattform für Autos: Durchschnittlich 18 Prozent Rabatt

10. Jänner 2017, 13:09
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Auf autogott.at waren im Vorjahr laut Betreibern durchschnittlich 5.358 Euro pro Autokauf drin

Wien – Die Vergleichsplattform autogott.at für rabattsuchende Autokaufwillige, die Teil der STANDARD Medien AG ist, hat fürs vergangene Jahr einen Durchschnittsrabatt von 18,2 Prozent oder 5.358 Euro festgestellt. Damit sanken die Rabatte für Neuwagen und Tageszulassungen gegenüber dem Jahr 2015, als sich diese im Durchschnitt auf 19,85 Prozent beliefen, erklärte Geschäftsführer Stefan Mladek am Dienstag vor Journalisten in Wien.

"Aufgrund der guten Verkaufszahlen vor allem im ersten Halbjahr 2016 gewährten die heimischen Autohändler vergangenes Jahr etwas geringere Rabatte", sagte Mladek. Die Rabatte entwickelten sich seit 2013, als Autogott gegründet wurde, stabil. Sie sanken im Vorjahr erstmals aber leicht. Schlussendlich würde aber "niemand den Listenpreis zahlen".

Höhere Rabatte für Jungwagen

Für sogenannte Jungwagen, die nicht älter als 18 Monate und maximal 25.000 Kilometer gefahren sind, gibt es höhere Rabatte. Sie lagen im Vorjahr bei durchschnittlich 31 Prozent oder 13.311 Euro. "Tageszulassungen kamen im Schnitt auf minus 24 und Lagerfahrzeuge auf minus 19 Prozent Preisnachlass", so Mladek. Bei Neuwagen ohne Tageszulassungen lag der Rabatt im Schnitt bei 14 Prozent oder 4.347 Euro.

Die meisten Nutzer der Seite konfigurieren sich dort ein Auto, schauen welcher Rabatt drin ist – und gehen dann damit zu einem Händler und fragen, ob dieser auch diesen Preis machen könne, erklärte der Autogott-Geschäftsführer. Die Kaufbereitschaft für einen "Neuen" sei 2016 signifikant höher gewesen als im Jahr davor. Aktuell könnten etwa im Zuge der beginnenden Vienna Autoshow Messeboni lukriert werden. Prinzipiell höhere Rabatte gebe es für Auslaufmodelle.

SUVs und Kombis am beliebtesten

Die User interessierten sich einer Umfrage zufolge am stärksten für SUV-Autos (41 Prozent), gefolgt von Kombis (39 Prozent). Ein Fahrzeug mit Dieselantrieb suchen rund 60 Prozent, einen Benziner rund 30 Prozent. Das Interesse an alternativen Antriebsformen – Hybrid, Elektro – steig auf geringem Niveau. Ein Viertel der in der Umfrage befragten 500 Seiten-User fand, dass die Förderung von 4.000 Euro "ein guter Anreiz" sei, so Mladek.

Die Seite hat rund 35.000 Newsletter-Abonnenten und zählte voriges Jahr rund 2,5 Millionen Besucher, die sich dort ein Auto konfigurierten. Davon stellten rund 10 Prozent tatsächlich eine Anfrage und von diesen 10 Prozent kauft rund ein Prozent. "Einer von tausend kauft also", sagte Mladek. 1,5 Prozent vom Nettoverkaufspreis verdient das Unternehmen, das auch Einnahmen aus der Werbung auf der Homepage und Benutzerdaten lukriert. Diese werden zwar nicht weitergegeben, über die Seite bespielen aber manche Automarken Benutzer, die an einem ihrer Modelle Interesse gezeigt hatten. Im September wurde so laut dem Geschäftsführer erstmals ein positiver Cashflow erwirtschaftet. (APA, 10.1.2017)

  • Verschneite Wagen auf dem Parkplatz eines Autohauses. Viele Kunden informieren sich online und kaufen dann beim Händler.
    foto: apa/barbara gindl

    Verschneite Wagen auf dem Parkplatz eines Autohauses. Viele Kunden informieren sich online und kaufen dann beim Händler.

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