Sensible Patientendaten: Med-Uni Wien entwickelt Richtlinien

    10. Jänner 2017, 12:23
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    Im Rahmen eines internationalen Big-Data-Projekts sollen auch ethische und rechtliche Richtlinien für den Umgang mit sensiblen Patientendaten erarbeitet werden

    Wien – Die Med-Uni Wien ist leitender Partner eines internationalen Big-Data-Projekts zur Förderung der klinischen Erforschung von Blutkrebserkrankungen. Das EU-Projekt "Harmony" umfasst 51 Institutionen aus elf Nationen. Dabei sollen auch ethische und rechtliche Richtlinien für den Umgang mit sensiblen Patientendaten erarbeitet werden, heißt es vonseiten der Med-Uni Wien.

    Das soeben gestartete und über fünf Jahre laufende Projekt hat zum Ziel, vorhandene große Datenmengen aus der klinischen Forschung zu Blutkrebserkrankungen (Leukämie, Lymphome, Myelome etc.) aufzubereiten und zur Zweitverwertung im Bereich der Big-Data-Analyse zur Verfügung zu stellen. So sollen neue Ansatzpunkte zur Behandlung von Blutkrebs gefunden werden. Das Projekt wird von der "Innovative Medicines Initiative" mit 40 Millionen Euro finanziert. (APA, 10.1.2017)

    • Mit der Analyse von Big Data sollen neue Ansatzpunkte zur Behandlung von Blutkrebs gefunden werden.
      foto: reuters/kacper pempel

      Mit der Analyse von Big Data sollen neue Ansatzpunkte zur Behandlung von Blutkrebs gefunden werden.

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