Post-Brexit: Bilder von der London Fashion Week

    Ansichtssache10. Jänner 2017, 14:35
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    Großer Kater nach dem Brexit-Beschluss: ein Rückblick auf die Londoner Modewoche

    Großer Kater nach dem Brexit-Beschluss: Wichtige Modelabels wie Burberry zeigen in London ihre Männermode mittlerweile gemeinsam mit den Frauen. Ein Rückblick auf die Londoner Männermodewoche, die am Montag zu Ende ging

    foto: apa/afp/niklas halle'n

    Nackter Mann mit zerfaserter Europa-Flagge: Der in Liverpool geborene Designer Christopher Shannon kam mit einem Post-Brexit-Statement daher.

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    Dazu streift sich der Shannon-Mann zerschlissene Jeans – vom Oberkörper bis zum Knöchel – über.

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    foto: reuters/ neil hall

    Andere Perspektiven: Die bunten Oversize-Pullunder der Designer Cozette McCreery und Sid Bryan vom Londoner Strickmodelabel Sibling können von Männern wie von Frauen getragen werden.

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    Der britische Modedesigner Christopher Raeburn zeigte Neon-Strick, ein Großteil seiner Kollektion bestand aus recycelten Materialien.

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    foto: reuters/ neil hall

    Camouflage, Patchwork-Strick und klare Statements: Streetwear-Visionen in Neon ließ Liam Hodges über den Laufsteg marschieren.

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    foto: apa/afp/niklas halle'n

    Auf die Männermode von J.W. Anderson hat die Modewelt ein besonderes Auge: Dem Designer wird ein Gespür für den Zeitgeist nachgesagt. Für den kommenden Herbst rüstet er die blassen Buben mit heraldischen Symbolen, Strickpullovern, die um die Schultern geschlungen werden ...

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    foto: apa/afp/niklas halle'n

    ... und übereinander geschichtete Karohemden, Bomberjacken und Mänteln (mit bunten Topflappenstrick-Ärmeln) auf. Was er wohl damit sagen will?

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    Übergroße Rüstungen: Craig Green hängt großzügig geschnittenes Stepp, Tweed und Musterstoffe über schmächtige Männerkörper.

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    foto: reuters/ neil hall

    Fleischbeschau: Im Rahmen der MAN-Nachwuchsplattform, vor über zehn Jahren von Topman und der Non-Profit-Organisation "Fashion East" ins Leben gerufen, zeigte Designer Feng Chen Wang neben Per Götesson und Charles Jeffrey Loverboy aufgeblasene Steppjacken zu knappen Höschen.

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    Bei Topman wummerte zum Schluss Scooters Neunziger Jahre-Hit "I’m raving, I’m raving" über den Laufsteg, dazu passte der modische Neuaufguss dieses Jahrzehnts: Baggy-Pants, Rave-Muster ...

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    ... kleine Jacken, breite Hosen. Ob man sich mit dem Rückgriff auf die "guten alten Zeiten" über den Brexit hinwegtrösten können wird?

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    foto: reuters/ neil hall

    Auch das Label KTZ setzt auf die Modesprache der Neunziger: Oversize-Sweater, Baseballcaps, ...

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    ... und Schnürungen – die Designer Marja Pejoski und Sasha Bezovski arbeiteten sich an klassischen Streetwear-Elementen ab.

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    Noch einmal die "guten alten Zeiten": Breite Hosen, Sweater in den Hosenbund, Astrid Andersen ließ einmal mehr ihre Hip Hop-Mode auflaufen. Hier in Schnürlsamt und mit Federschmuck. (feld, 10.1.2017)

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