Aus für Niki-Städteflüge nun erst im Februar

9. Jänner 2017, 14:20
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14 City-Shuttle-Verbindungen werden gestrichen, ab Montag werden die Passagiere über Umbuchungen und Stornomöglichkeiten informiert

Wien/Schwechat/Berlin – Niki fliegt nur mehr wenige Wochen lang europäische Städte abseits der klassischen Ferienziele an. 14 City-Shuttle-Verbindungen werden gestrichen. Am Montag ergeht ein Info-Letter an Passagiere und Veranstalter. Neu ist aber, dass die Flüge großteils erst Mitte oder Ende Februar eingestellt werden. Vergangene Woche hatte die bisherige Air-Berlin-Tochter von 30. Jänner gesprochen. Im Jänner gibt es nun, wie kurzfristig festgelegt wurde, doch keine Streichung.

"Es wurde entschieden, die Strecken großteils bis Ende Februar abzufliegen", sagte Niki-Sprecherin Milene Platzer am Montag der APA. Ein Teil wird erst mit 27. Februar gestrichen. Einige Flüge werden nach der Winterpause im März beziehungsweise April erst gar nicht wieder aufgenommen, darunter Malta, Valencia und Alicante.

Neuer Sommerflugplan

Am Donnerstag wird der neue Sommerflugplan (Beginn April) veröffentlicht. Der Stockholm-Kurs wird an Werktagen Ende Februar eingestellt, der letzte Samstag-Flug nach Stockholm wird am 25. März abgewickelt.

Barcelona und Nizza werden nur mehr bis 26. Februar angeflogen, Paris und Hannover noch bis 19. Februar. Nach Hamburg geht es nur mehr bis 5. Februar, nach Madrid und Zürich bis 12. Februar. Rom wird bis Ende Februar, Mailand bis 4. März angeflogen. Die Einstellung des Abu-Dhabi-Kurses ist schon länger bekannt. Die Strecken von Wien, Salzburg und Graz zu den Air-Berlin-Drehkreuzen Düsseldorf und Berlin künftig von Air Berlin selbst bedient.

Umbuchung oder Geld zurück

Passagiere, die Städteflugtickets gebucht haben, werden umgebucht. Wenn das nicht möglich ist oder zeitlich nicht passt, wird storniert, und es gibt das Geld zurück, bekräftigte die Airline am Montag.

Änderungen gibt es für Niki, die mit Tuifly zu einem Ferienflieger vereinigt wird, auch bei den Zielen im Süden. Einige Ziele werden nicht mehr dabei sein, andere Kurse in der neuen Formation verstärkt. Die vor der Teilung stehende Air Berlin fliegt nach vier Jahrzehnten den Flughafen Palma/Mallorca ab Ende März nicht mehr an, das übernimmt die neue Airline von Niki und Tuifly.

Anderslautende Werbung

In deutschen Medien und in Zeitungen auf Mallorca hat Air Berlin damit geworben, dass Buchungen für 2017 jederzeit ohne Bedenken möglich seien. Unter dem Motto "Yes we fly" wurde potenziellen Passagieren mitgeteilt, dass die Flüge mit Niki stattfinden würden. "Ihre bei Air Berlin gebuchten Urlaubsflüge innerhalb Europas und nach Nordafrika werden ab Sommer 2017 von Niki durchgeführt", hieß es dem "Mallorca Magazin" zufolge in der Unternehmenswerbung. Niki und Tuifly würden Teil einer neuen europäischen Airline-Gruppe mit Angeboten für alle großen Abflughäfen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Air-Berlin-Mehrheitsaktionär Etihad und der Tui-Konzern haben die Gründung der neuen Ferienfluggesellschaft bereits beschlossen. Tui bringt dafür seine Airline Tuifly ein, Air Berlin verkauft sein touristisches Geschäft sowie die Beteiligung an Niki an Etihad. Etihad bringt die übernommenen Teile als Sacheinlage in die neue Ferienflieger-Gesellschaft ein – Arbeitstitel: Blue Sky. (APA, 9.1.2017)

  • Niki und Tuifly sollen zu einem Ferienflieger fusionieren – Arbeitstitel: Blue Sky.
    foto: apa/jäger

    Niki und Tuifly sollen zu einem Ferienflieger fusionieren – Arbeitstitel: Blue Sky.

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