Schlechtwetter: SpaceX musste geplanten Raketenstart verschieben

9. Jänner 2017, 11:32
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Der erste Start seit dem Unglück im September verzögert sich

Washington – Gut vier Monate nach der Explosion einer Falcon 9-Rakete macht dem privaten US-Raumfahrtunternehmen SpaceX nun schlechtes Wetter zu schaffen. Der erste Start einer Trägerrakete seit dem Unglück im September verzögert sich, wie das Unternehmen am Sonntag auf Twitter mitteilte.

Das Unternehmen wollte am Montag zehn Kommunikationssatelliten vom Typ Iridium Next ins All bringen. Als Begründung wurden starker Wind und Regen sowie andere geplante Starts vom Vandenberg-Luftwaffenstützpunkt in Kalifornien angeführt.

Unglücksursache geklärt

Anfang September war auf dem Weltraumbahnhof in Cape Canaveral in Florida eine Falcon 9-Rakete bei Vorbereitungen zum Start Test explodiert. Ursache des Unglücks waren nach Unternehmensangaben Probleme an einem Druckgefäß, das im Flüssigsauerstofftank der zweiten Zündstufe verbaut ist. Die Betankung sei deshalb geändert worden, teilte SpaceX kürzlich mit. Künftig würden veränderte Druckgefäße eingesetzt. Der Unfall war der zweite große Rückschlag für das Unternehmen, nachdem im Juni 2015 eine Rakete auf dem Weg zur Internationale Raumstation (ISS) kurz nach dem Start abgestürzt war.

Hinter SpaceX steht der Unternehmer Elon Musk, der bereits mit dem Online-Bezahldienst PayPal und dem Elektroauto-Hersteller Tesla Erfolge feierte. SpaceX will eine kostengünstige Alternative zu staatlichen Raumfahrtprogrammen bieten und hat bereits im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde NASA die ISS mit Nachschub versorgt. Ziel des Programms ist die mehrfache Verwendbarkeit der Trägerraketen, die nach ihrem Einsatz im All wieder auf der Erde landen sollen. (APA, 9.1.2017)

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