MDR-"Tatort" ein Fall für den Rechnungshof

8. Jänner 2017, 17:25
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Bemängelt werden laut "Spiegel" fehlende Produktionsverträge vor Drehbeginn und mangelnder Anreiz zum Sparen

Der Thüringer Rechnungshof hat bei der Überprüfung von drei "Tatort"-Folgen des MDR Schwächen bei der Wirtschaftlichkeit moniert, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Kontrolleure würden bemängeln, dass die Anstalt keine Kriterien aufgestellt habe, mit denen dem Sender eine wirtschaftliche Bewertung von Angeboten möglich sei.

In einer Ausschreibung habe es geheißen, dass das "übliche Budget" zur Verfügung stehe. Damit würde der Anreiz zum Sparen fehlen. Außerdem habe es bei keiner der geprüften Produktionen vor Drehbeginn einen Produktionsvertrag gegeben. Die Beamten kritisieren auch, dass der MDR sich bei Finanzierungszusagen der ARD-Tochter Degeto auf Absichtserklärungen statt auf Verträge verlassen habe. (red, 8.1.2017)

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