Studie: Russland verbreitet gezielt Falschmeldungen in Schweden

7. Jänner 2017, 18:22
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Politische Meinungsbildung soll beeinflusst werden

Stockholm – Russland versucht zunehmend, die politische Meinungsbildung in Schweden zu beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Außenpolitischen Instituts in Stockholm, über die die Zeitung "Dagens Nyheter" am Samstag berichtete. Demzufolge hat Russland seit 2014 verstärkt gezielt falsche Nachrichten in Schweden verbreitet.

Als Beispiel wird ein gefälschtes Telegramm an die Medien genannt, in dem es hieß, der ehemalige schwedische Außenminister Carl Bildt würde Ministerpräsident der Ukraine werden. Auch bei der Jagd nach vermeintlichen russischen U-Booten in schwedischen Gewässern seien den Medien häufig falsche Informationen zugespielt worden. Besonders groß sei der Umfang der versuchten Einflussnahme gewesen, als das schwedische Parlament über ein Abkommen mit der NATO abstimmte. (APA, 7.1.2016)

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