Trump nennt Diskussion um russische Hackerangriffe "Hexenjagd"

6. Jänner 2017, 18:43
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Designierter US-Präsident: Demokraten wollen nur von ihrer Niederlage ablenken

Washington – Der designierte US-Präsident Donald Trump hält die Diskussion um mutmaßlich russische Hackerangriffe während des Wahlkampfes für politisch motiviert. China habe vor relativ kurzer Zeit Daten von 20 Millionen Regierungsbeamten gehackt. "Wie kommt es, dass da niemand drüber redet? Das ist eine politische Hexenjagd", sagte Trump am Freitag der "New York Times".

Er bezog sich dabei auf eine China zugeschriebene Hacker-Attacke auf die US-Bundespersonalbehörde OPM in den Jahren 2014 und 2015.

Die Äußerungen fielen wenige Stunden, bevor sich Trump von Vertretern der Geheimdienste über die Hackerangriffe unterrichten lassen wollte. Trump hatte die Darstellung der Dienste wiederholt angezweifelt, dass die russische Regierung hinter den Attacken auf Computer der Demokraten steckt.

Trump erklärte, die Demokraten führten die Debatte über die Angriffe, um von ihrer Niederlage abzulenken. "Sie wurden bei der Wahl klar besiegt. Ich habe mehr Bezirke gewonnen als Ronald Reagan", sagte er. "Das ist ihnen sehr peinlich. Zu einem gewissen Grad ist es eine Hexenjagd. Sie fokussieren sich da drauf."

Die Regierung des scheidenden Präsidenten Barack Obama beschuldigt Moskau, sich mit den Hackerattacken in die Präsidentschaftswahl eingemischt zu haben. (APA, 6.1.2016)

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