Airbnb: Suchen Austausch mit Städten

6. Jänner 2017, 14:20
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Plattform will keine Zusatzbürokratie und pocht auf Trennung von privaten und gewerblichen Vermietern

Wien/San Francisco – Die Stadt Salzburg will wie viele andere europäische Städte die Spielregeln für die private Wohnungsvermietung über Plattformen wie Airbnb verschärfen. 2016 wurden 20 Verfahren gegen Wohnungsbesitzer angestrengt. Marktführer Airbnb betont erneut seine Kooperationsbereitschaft, beispielsweise könne man Steuern automatisiert an die Stadt weiterleiten.

"Weltweit suchen wir den Austausch mit Städten, um zu klaren Regeln zugunsten von Home Sharern – also normalen Bürgerinnen und Bürgern, die gelegentlich ihr Zuhause teilen wollen, beizutragen", so eine Sprecherin von Airbnb zur APA.

Einen bürokratischen Mehraufwand für die Stadt wolle Airbnb aber vermeiden, ebenso pocht die Plattform auf eine Trennung zwischen privaten und kommerziellen Anbietern. "Das gilt natürlich auch für Salzburg."

"Um beispielsweise sicherzustellen, dass die Städte die jeweils geltende Ortstaxe ohne zusätzlichen administrativen Aufwand erhalten, kann Airbnb diese automatisiert bei der Buchung einheben und an die jeweilige Stadt abführen", so die Sprecherin. (APA, 6.1.2017)

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