Zwei marokkanische Blauhelme in Zentralafrika getötet

5. Jänner 2017, 11:48
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Brüchiger Friede nach Bürgerkrieg zwischen muslimischen Rebellen und christlicher Mehrheit

Bangui – Bei einem Angriff auf einen Fahrzeugkonvoi der UNO-Friedenstruppe in der Zentralafrikanischen Republik sind zwei marokkanische Blauhelmsoldaten getötet worden. Zwei weitere seien bei dem Angriff im Südosten des Landes verletzt worden, teilte die UNO-Friedensmission (MINUSCA) mit.

Der Angriff in der Nähe der Stadt Obo hatte sich demnach am Dienstag zugetragen. Die Blauhelmsoldaten eskortierten dort einen Konvoi von Tanklastern.

In der Zentralafrikanischen Republik herrscht derzeit ein brüchiger Friede. Kämpfe zwischen muslimischen Rebellen und Milizen der christlichen Mehrheit hatten das Land im Jahr 2013 in einen Bürgerkrieg gestürzt. Hunderttausende flohen vor der Gewalt. Bis heute versuchen rund 11.000 Blauhelmsoldaten, den Staat wieder zu stabilisieren. Die Zentralafrikanische Republik ist eines der ärmsten Länder der Welt. (APA, 5.1.2017)

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