Trump bezweifelt erneut russische Hacker-Einflussnahme auf Wahl

4. Jänner 2017, 18:00
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Designierter US-Präsident beruft sich auf Wikileaks-Gründer Julian Assange

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat erneut bezweifelt, dass russische Hacker den Ausgang der US-Wahl im November zu seinen Gunsten beeinflussen wollten. Über den Kurznachrichtendienst Twitter warf er am Mittwoch der Demokratischen Partei zu laxe Sicherheitsmaßnahmen vor.

Berufung auf Assange

Trump stellte die Frage, warum die Demokraten nicht über ein Computer-Schutzsystem wie seine republikanische Partei verfügten. Er berief sich auch auf den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange. Dieser habe bestritten, die veröffentlichten Dokumente von Russland bekommen zu haben. Trump soll am Freitag den Bericht der US-Geheimdienste erhalten.

Der Bundespolizei FBI und den US-Geheimdiensten zufolge steckt Russland hinter einer ganzen Reihe von Veröffentlichungen, die Trumps Konkurrentin Hillary Clinton im Wahlkampf schadeten. Dabei handelt es sich um Dokumente wie Emails, die der Führungsebene der Demokraten und Clintons Wahlkampfmanager gestohlen wurden. Als Reaktion darauf verwies Präsident Barack Obama 35 russische Diplomaten des Landes. (Reuters, 4.1.2017)

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