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Wenn Kinder älter werden: das erste eigene Auto

9. Jänner 2017, 10:32

Große Kinder, große Wünsche – wenn der Nachwuchs älter wird, kommen Eltern an einem Thema nicht vorbei: das erste eigene Auto. Johannes weiß, was das bedeutet. Der 48-jährige Linzer hat den charmant vorgebrachten Argumenten seiner Tochter Marie wenig entgegenzusetzen. Nun muss er nur noch seine Frau überzeugen…

Das erste eigene Auto, die erste Ausfahrt mit dem neuen Wagen: Bei mir werden Erinnerungen wach, die mir ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern. Im Jahr 1987 begann für mich das Abenteuer auf vier Rädern. Gemeinsam mit meinem Bruder kaufte ich einen gebrauchten Renault R4 in Hellblau. Der tapfere Franzose wurde bald Opfer eines reversierenden Lastwagens, dem der Rost nur noch wenig entgegenzusetzen hatte, und durch einen bekannt zuverlässigen Mini 1000 ersetzt. Dieser unterstrich meine sonnige Natur einen Sommer lang mit einem Faltschiebedach, schüttelte dann aber bei einer flotten Ausfahrt seinen Motor ab, was zum Ende unserer fröhlichen Beziehung führte.

15,5 Jahre – die große Freiheit beginnt

Ein paar Jahre später wurde ich Vater zweier Töchter. Von nun an kaufte ich Vans und war vom Ehrgeiz gepackt, meine Mädchen einmal zu guten Autofahrerinnen zu machen. Und wie es mit Kindern so ist, sind sie schneller groß, als man selbst erwachsen wird. War in meiner Jugend noch der 18. Geburtstag das Ticket in die große Freiheit, beginnt das Abenteuer Verkehr heute mit 15 Jahren und 6 Monaten. Genau der Tag, an dem wir das große blaue L ausfassten und Marie und ich uns nach Teesdorf auf den Verkehrsübungsplatz begaben. Sicherheitshalber wählte ich hierfür natürlich den Wagen meiner Frau, wohlwissend, welchen sadistischen Torturen Getriebe und Kupplung ausgesetzt sein würden. Mittlerweile bewegt sich Marie sicher und flüssig im Verkehr, und auch die Theorieprüfung wurde beim ersten Versuch bravourös gemeistert. Ende Jänner steht noch die praktische Fahrprüfung auf dem Programm, die aber wegen einer anderen Diskussion zum Nebenschauplatz wurde. Denn Marie wünscht sich zur Matura ein eigenes Auto!

Der perfekte Autodeal – und die Bank spielt mit

Die Aufregung in der Familie ist groß, meine Frau ist gegen den Autokauf. Doch mein Herz ist weich und wenig resistent gegen das Schmeicheln der jungen Dame. Außerdem habe ich ihrem Argument "Du hattest ja auch gleich ein eigenes Auto" wenig entgegenzusetzen. Während Marie von einem schicken Wagen träumt, der ihr Prestige in ungeahnte Höhen treibt, bin ich um einen Kompromiss bemüht, der uns nicht in den Ruin stürzt. Ein Zufall spielt mir in die Tasche: Unsere Nachbarin trennt sich von ihrem Fiat 500 in Hellblau. Fünf Jahre alt mit 70.000 km auf dem Buckel, jedes Service in der Vertragswerkstätte durchgeführt und ein brandneues Pickerl.

Die Verhandlungen erledige ich in einer Geheimaktion beim Heurigen nebenan. Der Preis ist fair, der Deal perfekt. Zwei Dinge habe ich nun noch zu erledigen, bevor Marie stolze Besitzerin ihres ersten Autos wird: das sehr schwierige Gespräch mit meiner Frau mit dem Eingeständnis, dass ich mich habe breitschlagen lassen. Ausgang: ungewiss. Und das sehr angenehme Gespräch mit meiner Bank. Ausgang: gewiss. Denn meine Bank wird mich verstehen, wie wenig man Herzenswünsche von Kindern ausschlagen kann.



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