US-Außenministerium: Keine Zweifel an russischen Hackerangriffen

4. Jänner 2017, 10:02
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Trump äußerte wiederholt Zweifel an der Russland-These

Die US-Regierung hat nach Angaben aus dem Außenministerium keine Zweifel, dass Russland hinter Hackerangriffen auf US-Ziele im zurückliegenden Wahlkampf steckt. "Die Geheimdienste sind sich sicher. Und der Präsident hätte nicht die Schritte unternommen, die er unternommen hat, wenn er nicht überzeugt wäre", sagte der Sprecher des Außenministeriums, John Kirby, am Dienstag in Washington.

Parteizentrale der US-Demokraten betroffen

Die USA werfen Russlands Regierung vor, Hackerangriffe auf Computer in den USA gestartet zu haben, darunter die Parteizentrale der US-Demokraten. Damit sollten demnach Informationen gestreut werden, die der Demokratin Hillary Clinton im Wahlkampf schaden und dem Republikaner Donald Trump zum Wahlsieg verhelfen. Trump äußerte wiederholt Zweifel an der Russland-These.

Zuletzt hatte auch Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks verneint, dass die russische Regierung hinter den Hackerangriffen steckt. Wikileaks hatte die gehackten E-Mails veröffentlicht.

Die Veröffentlichungen hatten zum Teil unangenehme Enthüllungen über Interna bei den Demokraten einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Dies könnte zu Clintons Wahlniederlage am 8. November beigetragen haben.

Keine Spur nach Russland bei US-Stromversorger

Anders sieht es im Fall eines mutmaßlichen Hackerangriffs auf US-Stromversorger aus. Dahinter standen laut Ermittlungen entgegen erster Vermutungen keine russischen Hacker. Ein Mitarbeiter des Burlington Electric Departments habe über einen Laptop nur seine Yahoo-Mails aufgerufen, was zu einem Alarm führte. (APA/dpa, 4.1.2017)

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