Verbraucher geben 2017 weltweit weniger Geld für Smartphones & Co aus

4. Jänner 2017, 09:45
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US-Branchenverband: Auch politische Unsicherheiten lassen Umsatz sinken

Für Elektronikgeräte wie Smartphones, Tablets oder Fernseher geben Verbraucher in diesem Jahr vermutlich weniger Geld aus. Vor Beginn der viel beachteten Elektronikmesse CES in Las Vegas bezifferten der US-Branchenverband CTA und die Marktforschungsfirma GfK die weltweiten Ausgaben am Dienstag auf schätzungsweise 929 Mrd. Dollar (895 Mrd. Euro) im Jahr 2017.

Wirtschaftliche und politische "Unsicherheiten"

2016 war mit Fernsehern, Computern, Kameras und Mobilgeräten noch ein Umsatz von 950 Mrd. Dollar erzielt worden. Als Gründe für den erwarteten Rückgang gab CTA-Analyst Steve Koenig wirtschaftliche und politische "Unsicherheiten" nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl und der Entscheidung der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union an. Zudem würden 2017 vermutlich weniger Geräte gekauft und bei einigen Produkten wie Tablets die Preise sinken. Auch der starke Dollar wirke sich auf den Umsatz aus.

Die Branche ist vor allem vom Verkauf von Smartphones abhängig. Sie machen etwa 47 Prozent der Ausgaben für Elektronikgeräte aus. Das Wachstum stößt allerdings inzwischen an seine Grenzen. (APA/AFP, 4.1.2017)

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