Zweite Leiche nach Wohnhausbrand im Bezirk Urfahr-Umgebung gefunden

4. Jänner 2017, 16:47
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In der Nähe des toten Mannes lag eine Schusswaffe – Auch weibliche Leiche entdeckt – Mord und Selbstmord wahrscheinlich

Gramastetten – Beim Löschen eines brennenden Wohnhauses in der Ortschaft Koglerau in der Gemeinde Gramastetten hat die Feuerwehr am Mittwoch zwei verkohlte Leichen gefunden. Mord und Selbstmord gelten als wahrscheinlich. Bei den Toten dürfte es sich um das kinderlose Besitzerehepaar, einen 52-Jährigen und seine 46-jährige Frau, handeln. In der Nähe des Mannes wurde eine Langwaffe gefunden.

Gegen 1.00 Uhr wurde die Feuerwehr nach Koglerau gerufen, weil ein Einfamilienhaus aus Holz komplett in Flammen stand. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte zuerst einen Toten im Eingangsbereich, neben ihm befand sich eine Waffe. Daraufhin nahm auch das oö. Landeskriminalamt die Ermittlungen auf. Am frühen Nachmittag stießen Feuerwehrmänner dann im total ausgebrannten ersten Stock des Hauses auf eine weibliche Leiche. Sie lag entweder auf einem Sofa oder in einem Bett.

"Es gibt Indikatoren, die auf ein Mord-Selbstmord-Geschehen hinweisen", meinte LKA-Sprecher Gisbert Windischhofer am späten Nachmittag. Fest steht jedenfalls, dass der Hauseigentümer legal eine Waffe besaß. Die Todesursache sowie die Identität der zwei Leichen müssen aber durch Obduktionen geklärt werden. Ebenso wurde auch noch nach der Brandursache gesucht. Am Donnerstag sollen weitere Nachbarn einvernommen werden.(APA, 4.1.2017)

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