Mutmaßlicher Berlin-Attentäter hatte 1.000 Euro bei sich

3. Jänner 2017, 12:29
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Geldscheine werden geprüft

Rom/Berlin – Der mutmaßliche Berlin-Attentäter, Anis Amri, der am 23. Dezember nahe Mailand von einem Polizisten erschossen wurde, hatte rund 1.000 Euro in seiner Tasche. Laut den italienischen Ermittlern sollen die Scheine von einem Bankomaten abgehoben worden sein. Geprüft wird jetzt genau, woher das Bargeld kommt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Montag.

Die Leiche des Tunesiers befindet sich noch in Monza nördlich von Mailand. Es sei wahrscheinlich, dass sie den deutschen Behörden für Untersuchungen zur Verfügung gestellt werde, so die Staatsanwaltschaft in Mailand.

Bei einem Anschlag mit einem Lastwagen auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin am 19. Dezember soll Amri zwölf Menschen getötet haben. Er wurde wenige Tage danach von Polizisten in Sesto San Giovanni bei Mailand bei einer Routinekontrolle getötet. Zuvor hatte er mit einer Waffe auf die Beamten gezielt. (APA, 3.1.2017)

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