Riesiger Waldbrand wütet in chilenischem Touristenort Valparaíso

Ansichtssache3. Jänner 2017, 10:39
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19 Verletzte, 50 Hektar Wald und hundert Häuser beschädigt. Die Hafenstadt wurde bereits 2014 durch einen Großbrand teilweise zerstört

Santiago de Chile – Bei einem Großbrand in der Küstenstadt Valparaíso im Westen Chiles sind am Montag hundert Häuser beschädigt und 50 Hektar Wald zerstört worden. Das Feuer sei auf einem Hügel südlich des Stadtzentrums ausgebrochen und breite sich weiter aus, teilte das Innenministerium mit. Mindestens 19 Menschen seien verletzt worden.

Über der Hafenstadt stieg eine riesige Rauchwolke auf. Etwa 200 Menschen mussten nach Angaben des Katastrophenschutzes wegen des Feuers ihre Häuser verlassen. Fast 48.000 Haushalte waren demnach von der Stromversorgung abgeschnitten. Die meisten Verletzten wurden wegen Atembeschwerden behandelt. Hunderte Feuerwehrleute und zehn Löschflugzeuge waren im Einsatz.

Das auch als "Perle des Pazifik" bekannte Valparaíso war im April 2014 durch einen Großbrand in Teilen zerstört worden. Damals starben mindestens 15 Menschen. Knapp ein Jahr später kam bei einem weiteren Waldbrand eine Frau ums Leben. Die zum Weltkulturerbe zählende Hafenstadt, in der das chilenische Parlament seinen Sitz hat, gehört zu den beliebtesten Touristenzielen des Landes. (APA, 3.1.2017)

foto: afp
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