Über 300 Migranten in drei Monaten in Güterzügen in Deutschland entdeckt

2. Jänner 2017, 13:40
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Einreisemethode spricht sich in italienischen Flüchtlingslagern herum

Berlin/Wien – Migranten setzen für die illegale Einreise nach Deutschland nach wie vor in größerer Zahl auf Güterzüge. Allein die Bundespolizeidirektion München entdeckte seit Oktober etwa 270 Migranten, die vor allem aus Italien auf Güterzügen in Containern oder zwischen Lastwagen in die Bundesrepublik kamen, wie die Zeitung "Die Welt" aus Berlin am Montag berichtete.

Im Bereich der Stuttgarter Direktion wurden demnach seit Ende November etwa 60 Migranten auf Güterzügen gezählt. Wegen verstärkter Kontrollen in den Nachbarländern seit Dezember sei die Zahl der aufgegriffenen Menschen zuletzt zurückgegangen, hieß es weiter.

Die Möglichkeit einer Flucht per Güterzug habe sich aber offensichtlich in Italien herumgesprochen. Laut einem internen Bericht der Bundespolizei, auf den sich die "Welt" berief, schilderte ein Migrant, dass er in einem italienischen Flüchtlingslager einen entsprechenden Tipp erhalten habe. (APA, 2.1.2017)

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