Brände durch Knallkörper im Burgenland, Schüsse in Vorarlberg

2. Jänner 2017, 12:11
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Gartenpavillon und Müllcontainer fingen rund um den Jahreswechsel Feuer.

Eisenstadt – Im Burgenland haben Knallkörper rund um den Jahreswechsel zu einigen Bränden geführt, zog die Polizei am Montag Bilanz. In Neudörfl (Bezirk Mattersburg) brannten drei Müllcontainer. In Mitterpullendorf (Bezirk Oberpullendorf) fingen Teile eines Gartenpavillons Feuer und in Neusiedl am See entstand auf der Terrasse eines Geschäfts nach dem Abschießen einer Feuerwerksbatterie ein Glimmbrand.

Der Besitzer des Gartenpavillons hatte zu Silvester am Nachmittag einen lauten Knall gehört, als er sich im Keller befand. Als er draußen nachsah, merkte er, dass der Sichtschutz des Pavillons Feuer gefangen hatte. Kaum war dieses gelöscht, fielen ihm Brandspuren an seinem Pkw auf, der im Hof des Grundstücks abgestellt war. Im Garten lag ein ausgebrannter Feuerwerkskörper mit Metallgehäuse, Brandermittler der Polizei wurden eingeschaltet.

Weil drei Container mit Rest- bzw. Papiermüll in Flammen standen, musste die Feuerwehr in Neudörfl ausrücken. Auch hier dürfte ein Feuerwerkskörper die Ursache gewesen sein, hieß es von der Landespolizeidirektion.

Dreimal – um 0.03, um 0.07 und um 0.20 Uhr, wurden die Einsatzkräfte in der Silvesternacht außerdem wegen Bränden in Thujenhecken gerufen, hieß es von der Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland. Durch Knallkörper erlitten drei Personen Augenverletzungen, die aber insgesamt eher als leicht zu bezeichnen seien, sagte ein Sprecher auf APA-Anfrage. Sechs Rettungseinsätze gab es, nachdem Feiernde so viel Alkohol konsumiert hatten, dass sie medizinische Hilfe benötigten.

Schüsse in Götzis

In Vorarlberg hat ein Unbekannter in Götzis (Bez. Feldkirch) mit einer Neun-Millimeter-Waffe mehrere Schüsse in die Luft abgegeben. Eines der Projektile traf beim Herunterfallen auf die Windschutzscheibe eines in der Blatturstraße abgestellten Pkw. Die Scheibe wurde dabei beschädigt, laut Polizei beträgt der Schaden rund 900 Euro.

Die Exekutive betonte, dass nicht direkt auf das Fahrzeug geschossen wurde, das könne aufgrund der Verformung des Projektils ausgeschlossen werden. Wo genau die Schüsse abgegeben wurden, stand vorerst nicht fest, es musste sich aber um den Bereich des Straßenzugs Blattur oder die Lastenstraße handeln. Die Polizeiinspektion Götzis bat um Hinweise (Tel. 059 133-8157). (APA, 2.1.2017)

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