Kritik an Macbook-Akku: Magazin lehnt Analyse mit Apple ab

2. Jänner 2017, 09:52
100 Postings

Die Konsumentenschützer des "Consumer Reports" bleiben bei ihrem Urteil, Apple hatte Ergebnis "analysieren" wollen

Die US-Konsumentenschützer des Consumer Reports haben ein Angebot von Apple zur gemeinsamen Analyse von Testergebnissen ausgeschlagen. Die Organisation hatte Apples neuem Macbook Pro nach ausführlichen Analysen eine teils sehr schlechte Akkulaufzeit attestiert. Apple-Manager Phil Schiller bot Consumer Reports daraufhin an, die Testergebnisse gemeinsam durchzugehen und eventuelle Verbesserungen durchzuführen. Der Konzern zeigte sich über die Resultate verwundert, da sie "nicht mit den intensiven eigenen Tests" einhergingen.

Keine Wiederholung nötig

Consumer Reports hat dieses Angebot nun abgelehnt. "Wir glauben nicht, dass eine Wiederholung unserer Tests notwendig sind", teilte die Organisation mit. So habe es durchaus Macbook Pro-Geräte gegeben, die eine sehr hohe Akkulaufzeit aufwiesen, während andere nur vier Stunden lang in Betrieb sein konnten. Außerdem habe man die Tests genau aufgezeichnet und brauche daher keine Wiederholung mit Apple.

Nutzerbeschwerden

Die Organisation, an der sich Kunden durchaus orientieren, hatte Apples Laptops zum ersten Mal nicht empfohlen. Mittlerweile beschwerten sich laut Mashable auch einige Nutzer über geringe Akkulaufzeiten. Bloomberg berichtet, dass Apple wegen Produktionsproblemen in einigen Macbook Pro-Modellen nun wieder ältere Batteriemodule ausliefere. (red, 2.1.2017)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Apples Macbook stehen wegen variabler Akku-Laufzeiten in der Kritik

    Share if you care.