Bergsteiger starb bei 100-Meter-Absturz in Tirol

1. Jänner 2017, 22:17
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Begleiterin wurde mit schweren Verletzungen in die Innsbrucker Klinik geflogen

Sölden – Ein Bergsteiger ist am Neujahrstag in Sölden im Bezirk Imst rund 100 Meter über steiles, felsendurchsetztes Gelände abgestürzt und tödlich verunglückt. Laut Polizei schlitterte der Alpinist beim Versuch, einer Begleiterin zu helfen, mit dieser in die Tiefe. Während die Frau mit schweren Verletzungen in die Innsbrucker Klinik geflogen wurde, kam für ihn jede Hilfe zu spät.

Die beiden Alpinisten waren Mitglieder einer vierköpfigen Gruppe, die am Vormittag vom Hochjochhospiz in Richtung Vent abgestiegen war. Alle vier waren laut Polizei mit Steigeisen ausgerüstet.

Gegen 11.00 Uhr kam es zu dem Unglück, nachdem die Frau auf einem Steig ausgerutscht war. Die weiteren Erhebungen zur Unfallursache sollen morgen, Montag, fortgesetzt werden, so die Polizei. (APA, 1.1.2017)

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