Olympischem Eishockey droht Zweitklassigkeit

1. Jänner 2017, 15:51
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Pyeongchang 2018 droht ohne NHL-Spieler stattzufinden – IOC will sich nicht mehr an Versicherungskosten beteiligen

New York – Das olympische Eishockey-Turnier 2018 im südkoreanischen Pyeongchang droht ohne die Stars aus der nordamerikanischen Profiliga NHL über die Bühne zu gehen. Die NHL teilte mit, dass mit den Besitzern der Klubs noch keine Einigung über die Abstellung der weltbesten Spieler an die Nationalteams getroffen sei. "Die Frage ist, ob sich daran noch etwas ändert", sagte der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly. Streitpunkte sind die Notwendigkeit einer dreiwöchigen Unterbrechung der NHL-Saison 2018/19 und die Sorge der Klubbesitzer vor möglichen Verletzungen ihrer Stars bei Olympia.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte zuletzt erklärt, sich anders als bei den fünf vorherigen Spielen nicht mehr an den Versicherungskosten der Cracks zu beteiligen. Diese sollen für Sidney Crosby, Alexander Owetschkin und Co 2014 in Sotschi bei rund 13 Millionen Euro gelegen haben. Der Weltverband IIHF zeigte zuletzt allerdings eine generelle Bereitschaft, einen Beitrag leisten zu wollen. (red, 1.1.2017)

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