Netanjahu weist Korruptionsvorwürfe zurück

    1. Jänner 2017, 12:22
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    "Es wird nichts gefunden werden, weil es nichts gibt"

    Tel Aviv – Israels Regierungschef Benjamin Netanjhu hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe von zwei Geschäftsmännern Vergünstigungen in großem Ausmaß angenommen. Er rate der Opposition, mit dem Schneidern neuer Anzüge noch abzuwarten, sagte Netanjahu am Sonntag nach Medienberichten.

    Israelische Medien hatten in den letzten Tagen berichtet, Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit habe gegen Netanjahu ein Ermittlungsverfahren wegen Korruptionsvorwürfen in zwei Fällen angeordnet. Dafür gab es von der Staatsanwaltschaft noch keine offizielle Bestätigung.

    Netanjahu sagte, die Vorwürfe würden sich wie in früheren Fällen als haltlos erweisen. "Es wird nichts gefunden werden, weil es nichts gibt", sagte er nach Meldungen des israelischen Fernsehens.

    Anzug und Auslandsaufenthalt

    Der Zeitung "Haaretz" vom Sonntag zufolge verdächtigt die Polizei Netanjahu, von einem israelischen Geschäftsmann und einem US-Unternehmer Vergünstigungen angenommen zu haben. Der US-Unternehmer habe zugegeben, Netanjahu einen Anzug und seinem Sohn Yair einen Auslandsaufenthalt geschenkt zu haben.

    Bisher seien zu den Vorwürfen rund 50 Zeugen in Israel und im Ausland befragt worden, berichtete das Zweite Israelische Fernsehen. Die Polizei bestätigte die Medienberichte zunächst nicht und warnte vor Spekulationen. (APA, dpa, 1.1.2017)

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