Und jährlich grüßt der gute Vorsatz

30. Dezember 2016, 13:27
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2017 vor Augen, kommen auch die guten Vorsätze. Neben den Klassikern soll sich bei den Österreichern auch finanziell einiges tun

Wien – Im neuen Jahr wird alles anders. Wieder einmal. Wir werden mit dem Rauchen aufhören, die angesagte Diät auch mal durchhalten und natürlich mehr Sport betreiben. Vieles lässt sich im dahinschwindenden Jahr schönreden, steht doch quasi ein "Neuanfang" bevor. Auch in finanzieller Hinsicht wollen sich die Österreicher am Riemen reißen – sie wollen disziplinierter mit ihren Ausgaben umgehen, so das Fazit einer Umfrage von Integral im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen. Jeder Zweite will generell weniger ausgeben und sein Konto nicht mehr überziehen. Vier von zehn Österreichern wollen ihre Kontoauszüge öfter durchsehen sowie sich einen besseren Überblick über Kontostand, Einnahmen und Ausgaben verschaffen. 16 Prozent möchten mehr Geld spenden, neun Prozent wollen einen Kredit aufnehmen. Satte 80 Prozent wollen ihren Steuerausgleich erledigen.

Sicherheit vor Risiko

Bei den Spar- und Anlageformen steht Sicherheit vor Risiko: 19 Prozent gaben an, Sparbuch oder Investments in Gold und andere Edelmetalle stärker nutzen zu wollen, 15 Prozent planen, ihr Erspartes daheim oder im Tresor zu bunkern. 13 Prozent denken über Anlagen in Immobilien nach, Wertpapiere wollen lediglich acht Prozent stärker berücksichtigen.

80 Prozent wollen vermehrt das Onlinebanking und 63 Prozent die Selbstbedienungsbereiche nutzen, was aber die persönliche Beratung (39 Prozent) oder den Gang in die Filiale (46 Prozent) nicht ausschließt.

Doch wie begonnen, so zerronnen – das zeigen Umfragen. Die meisten der Neujahrsvorsätze werden schlussendlich nicht so wirklich eingehalten. Doch das nächste Jahr kommt bestimmt. (red, 30.12.2016)

  • Mit frommen Wünschen geht sich's für viele leichter ins neue Jahr.
    foto: getty images/istockphoto

    Mit frommen Wünschen geht sich's für viele leichter ins neue Jahr.

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