Künstler und Architekt Efthymios Makis Warlamis 74-jährig gestorben

29. Dezember 2016, 12:26
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Gründete das Kunstmuseum Waldviertel in Schrems

Schrems – Der Künstler, Designer und Architekt Efthymios Makis Warlamis ist am Dienstag im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Dies teilte das Kunstmuseum Waldviertel mit, das der griechisch-österreichische Künstler gemeinsam mit seiner Ehefrau Heide Warlamis 2009 gegründet hatte.

foto: privat

Der gebürtige Grieche studierte Architektur an der Wiener Angewandten, wo er später auch einen Lehrauftrag erfüllte. 1988 leitete er gemeinsam mit Friedensreich Hundertwasser die Meisterklasse für experimentelle Architektur an der Sommerakademie Salzburg, eine enge Zusammenarbeit verband ihn auch mit Karl Schwanzer und Norbert Schlesinger.

Möbel und Sakrales

Als Designer entwickelte Warlamis Möbel- und Skulpturprogramme im Sinne seiner "New Age Philosophie", als Architekt sowie als Maler widmete er sich gerne sakralen Themen, darunter mehreren großen Bilderzyklen wie "Christus Heute". Gemeinsam mit seiner Frau Heide, ebenfalls Künstlerin, gründete er das "Internationale Zentrum für Kunst und Design I.DE.A" in Schrems sowie das daran anschließende Kunstmuseum Waldviertel.

Warlamis war Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Niederösterreich (2009) sowie des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst (2010). Die Verabschiedung findet am 9. Jänner um 14 Uhr in der Stadtpfarrkirche von Schrems statt. (APA, 29.12.2016)

  • "Stürzende" heißt diese Arbeit von Makis Warlamis.
    foto: warlamis

    "Stürzende" heißt diese Arbeit von Makis Warlamis.

  • "Textile Steinformen" schickte Makis Warlamis (Mitte) 1999 zu einer Ausstellung nach Brüssel. Verabschiedet wurden sie in Wien vom damaligen Außenminister Wolfgang Schüssel (re.) und dem Generalsekretär der Bundeswirtschaftskammer, Günther Stummvoll (li.).
    foto: apa

    "Textile Steinformen" schickte Makis Warlamis (Mitte) 1999 zu einer Ausstellung nach Brüssel. Verabschiedet wurden sie in Wien vom damaligen Außenminister Wolfgang Schüssel (re.) und dem Generalsekretär der Bundeswirtschaftskammer, Günther Stummvoll (li.).

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