Jahreswechsel: Mobilfunker rechnen mit "Datenfeuerwerk mit 5.280.000 Gigabyte"

29. Dezember 2016, 10:40
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Notrufe funktionieren auch bei Vollauslastung

Die heimischen Handynetzbetreiber rechnen mit einem "Datenfeuerwerk" zum Jahreswechsel. "Zu Silvester wird das übertragene Datenvolumen heuer erstmals fünf Millionen Gigabyte in Österreich überschreiten und mit 5,28 Millionen eine neue Rekordmarke setzen", so das Forum Mobilkommunikation am Donnerstag in einer Aussendung. Ein Großteil der Daten wird vermutlich auf Grüße gehen, die via Whatsapp verschickt oder vertelefoniert werden.

Notrufe bei Vollauslastung

Darin wird auch betont, dass die heimischen Mobilfunknetze sind für derartige Spitzen gerüstet sind. Dennoch kann es in den Minuten rund um den Jahreswechsel, vor allem an sehr belebten Orten, in der Sprachtelefonie zur Vollauslastung kommen. Doch selbst dann werden Notrufe priorisiert. Wer einen Notruf absetzen muss, tut dies mit der entsprechenden Nummer – Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144 etc. – jeweils ohne Vorwahl. Sollte in dünnbesiedelten Gebieten das Signal des Vertragsnetzes nicht ausreichend sein, sucht das Mobiltelefon automatisch ein anderes Netz. So kann der Euro-Notruf 112 immer abgesetzt werden, vorausgesetzt irgendein Netz ist verfügbar. (red, 29.12. 2016)

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