Elf ertrunkene Flüchtlinge an der Küste Libyens gefunden

28. Dezember 2016, 14:53
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Tote wurden an mehreren Stränden bei Tripolis angespült

Tripolis – Im Umfeld der libyschen Hauptstadt Tripolis sind elf ertrunkene Flüchtlinge angespült worden. Die Leichname wurde an mehreren Küstenabschnitten entdeckt, wie der libysche Rote Halbmond am Mittwoch mitteilte.

Auf ihrer Facebook-Seite erklärte die Organisation, dass einige der Toten bei Hay al-Andalous im Westen der Hauptstadt angeschwemmt worden seien, weitere in Regata und bei Sayyad, einer schwer zugänglichen felsigen Küstengegend. Einwohner hätten die Opfer entdeckt und die Hilfsorganisation alarmiert.

Auf der zentralen Mittelmeerroute aus Libyen und teilweise auch aus Ägypten ist die Zahl der Migranten nach Angaben der EU-Grenzschutzbehörde Frontex in diesem Jahr um 20 Prozent gestiegen. Nach UN-Angaben kamen mehr als 5.000 Menschen bei den gefährlichen Mittelmeer-Überfahrten aus Nordafrika ums Leben – so viele wie nie zuvor. Lediglich zwischen der Türkei und Griechenland gingen die Zahlen in Folge des EU-Türkei-Deals zurück. (APA, AFP, 28.12.2016)

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