Datenbank zu Menschenrechtsverletzungen in Syrien vorgestellt

28. Dezember 2016, 14:43
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Material soll für spätere Ermittlungen gesichert werden

Menschenrechtsaktivisten haben beim Hackerkongress 33C3 in Hamburg eine Datenbank zur Dokumentation von Gräueltaten in Syrien vorgestellt. Bisher seien mehr als 2.200 verifizierte Vorfälle erfasst worden, sagten die Projektverantwortlichen Hadi al Khatib und Jeff Deutch am Mittwoch. Ziel sei es, die Menschenrechtsverletzungen für Wissenschafter und für internationale Ermittlungen festzuhalten.

Zentrale Plattform

Mit dem "Syrian Archive" sei eine zentrale Plattform entstanden, um die bisher verstreut verfügbaren Berichte und Videos an einem Ort verfügbar zu machen, erklärten die Aktivisten. Zahlreiche Videos oder Beiträge in sozialen Netzwerken seien inzwischen auch gelöscht worden, möglicherweise auf Betreiben staatlicher Stellen. Daher sei jetzt besonderes Augenmerk auf das Backup der gesammelten Daten gelegt worden. Das Projekt arbeitet unter anderem mit den Vereinten Nationen, Human Rights Watch, Amnesty International und syrischen Journalisten zusammen. (APA, 28.12. 2016)

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    foto: schreenshot
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