Feuer wütet in philippinischer Stadt: 1.000 Familien obdachlos

Ansichtssache28. Dezember 2016, 13:11
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74-jährige Frau gestorben – Flammen breiteten sich schnell aus, weil Häuser aus Leichtbaustoffen waren

Manila – Bei einem Brand auf den Philippinen ist eine 74-Jährige gestorben. Fast 1.000 Familien sind obdachlos geworden. Das Feuer war in der Nacht auf Mittwoch im zweiten Stock eines Gebäudes in Quezon City ausgebrochen, teilte die Feuerschutzbehörde des Inselstaates mit.

Weil die Häuser in einer armen Gegend des Millionenvororts der Hauptstadt Manila aus Leichtbaustoffen waren, breiteten sich die Flammen schnell aus. Wegen der enorm hohen Bevölkerungsdichte sind so viele Familien betroffen: Mit fast 19.000 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Quezon City eine der Städte mit der höchsten Bevölkerungsdichte auf den Philippinen. Eine Ursache für den Brand nannte die Behörde zunächst nicht.

Der Bürgermeister von Quezon City, Herbert Bautista, sagte Journalisten, die Stadtregierung wolle seit zwei Jahren die Bewohner der Gegend umsiedeln. Die Nationalregierung habe dafür wegen anderer Prioritäten aber bisher kein grünes Licht gegeben. (APA, 28.12.2016)

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