Darabos erwartet Wanderbewegungen durch neue Mindestsicherung

28. Dezember 2016, 11:50
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Burgenlands Landesrat widerspricht seinem Parteifreund Stöger – Aufbruch von burgenländischen Beziehern Richtung Wien möglich

Eisenstadt/Wien – Burgenlands Soziallandesrat Norbert Darabos (SPÖ) erwartet in Sachen Mindestsicherung durchaus "Wanderbewegungen" zwischen den einzelnen Bundesländern, wenn diese ihre eigenen Regelungen umgesetzt haben. Er müsse seinem Parteifreund, Sozialminister Alois Stöger, diesbezüglich widersprechen, erklärte Darabos am Mittwoch in Eisenstadt.

"Ich glaube schon, wenn die Bundesländer unterschiedliche Regelungen haben, dass es da und dort zu Wanderbewegungen kommen kann", meinte Darabos. Auch der Aufbruch von burgenländischen Mindestsicherungsbeziehern in Richtung Wien sei dann durchaus möglich. Er sei "enttäuscht", dass es auf Bundesebene zu keiner Lösung in dieser Sache gekommen sei.

Durchschnittlich 300 Euro

Zu den derzeitigen Verhandlungen über die künftige Regulierung der Mindestsicherung im Burgenland wollte sich Darabos nicht äußern. Es herrsche "Nachholbedarf". Derzeit gebe es im Burgenland rund 2.800 Mindestsicherungsbezieher, davon seien 248 Personen Asylberechtigte. Die durchschnittliche Ausschüttung der Mindestsicherung im Burgenland betrage rund 300 Euro. (APA, 28.12.2016)

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