104 Langläufer wenden sich an IOC und FIS

27. Dezember 2016, 13:23
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IOC sei im Umgang mit in Russland staatlich gefördertem Doping "beunruhigend nachsichtig gewesen"

Wien – 104 Langläufer und Langläuferinnen haben sich über die Online-Plattform "xc-ski.de" zum Thema Doping in einem offenen Brief an das IOC und die FIS gewandt und im Rahmen der WM im Februar in Lahti ein Treffen mit FIS-Präsident Gianfranco Kasper beantragt, "um über die Zukunft des sauberen Sports zu diskutieren".

Die Athleten werfen dem IOC vor, im Umgang mit in Russland staatlich gefördertem Doping "beunruhigend nachsichtig gewesen" zu sein. Zudem seien sie "betroffen über Kommentare der FIS-Führung über Doping in unserem Sport".

Die Botschaft im offenen Brief: "Wir fordern stärkere Führung durch die Fis und das IOC, die dem sauberen Sport gewidmet werden soll." Man erwarte "strikte, schnelle, konsequente und transparente Sanktionen für alle Unterzeichner des WADA-Codes, die gegen den Code verstoßen". Österreichische Athleten finden sich nicht unter den Unterzeichnern. (APA/sda, 27.12.2016)

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