Googles nützliche Tools, die kaum bekannt sind

    31. Dezember 2016, 09:00
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    Das Unternehmen bietet neben Gmail, Docs und Co eine Vielzahl praktischer Tools und Apps

    Googles Dienste sind weit verbreitet. Das mobile Betriebssystem Android führt den Smartphone-Markt an, den Email-Dienst Gmail verwenden über eine Milliarde Nutzer und pro Sekunde werden über 63.000 Anfragen an die Suchmaschine gestellt. Der Internetgigant führt auch eine Reihe von Diensten, die weniger bekannt, aber ebenso nützlich sind.

    Notizen auf allen Geräten

    Seit 2013 bietet das Unternehmen mit Google Keep eine einfache, aber praktische Notizapp an. Die App ist für Android, iOS und im Web verfügbar und lässt Nutzer Textnotizen, Listen, Fotos und Diktate speichern. Die Notizen können über mehrere Geräte synchronisiert und von mehreren Nutzern bearbeitet werden.

    Blick ins Universum ...

    Google Earth und Maps kennen wohl die meisten, das Unternehmen lässt Nutzer aber auch in den Himmel blicken. Schon seit vielen Jahren gibt es Google Sky mit Aufnahmen von Nasa, Esa und dem Astrophysical Research Consortium. Nutzer können sich den Himmel in verschiedenen Ansichten darstellen lassen, beispielsweise Infrarotbilder oder historische Zeichnungen der Sternbilder.

    ... und in die Vergangenheit

    Wieder zurück auf der Erde kann man mit Earth Timelapse nachverfolgen, wie sich der Planet seit 1984 verändert hat. Vor kurzem wurde das Tool um neue Aufnahmen erweitert, so kann man beispielsweise die Veränderungen von Gletschern oder die Stadtentwicklung in den letzten Jahrzehnten beobachten.

    Suchbegriffe vergleichen

    Mit der Suchmaschine kann man nicht nur das Web durchsuchen, sie bietet auch Statistiken und Auswertungen zu Suchbegriffen. Mit Google Trends können aktuelle Suchtrends nach verschiedenen Themen, Zeiträumen und Ländern erkundet werden. Dabei lassen sich auch mehrere Suchbegriffe miteinander verglichen. Ähnliches bietet das Unternehmen mit dem Books Ngram Viewer für Bücher. Nutzer können hier in über 5,2 Millionen Werken zwischen 1500 und 2008 recherchieren, wie oft bestimmte Worte vorgekommen sind.

    Übersetzungshilfe

    Bestens bekannt dürfte Googles Übersetzungsdienst Translate sein, der Übersetzungen einzelner Worte bis hin zu kompletten Websites ermöglicht. Wer etwa chinesische oder kyrillische Schriftzeichen übersetzen möchte, die Zeichen aber nicht kopieren kann oder nicht über die entsprechende Tastaturbelegung verfügt, kann auch auf ein weniger bekanntes Tool zurückgreifen: Google Translate erkennt auch handschriftliche Eingaben. Wählt man die Funktion (unter dem Eingabefeld) aus, kann man mit der Maus direkt in einem Feld zeichnen. Dazu passend bietet Google mit den Input Tools die Möglichkeit, Text in über 80 verschiedenen Sprachen zu tippen, ohne ein Keyboard mit entsprechender Tastenbelegung besitzen zu müssen.

    Schriftarten

    Wer öfter Layouts gestaltet, findet auf Fonts.Google.com eine große Auswahl an Schriftarten, die kostenlos genutzt werden können. Nutzer können Schriftarten nach verschiedenen Parametern suchen und herunterladen oder mit einem automatisch generierten HTML-Code auf ihrer Website einbetten.

    Suche in Fachlektüre

    Zur Recherche für Arbeiten für Schule oder Universität eignet sich Google Scholar. Über die Suchmaschine können wissenschaftliche Texte durchsucht werden. Umgekehrt können Autoren ein Profil anlegen, um nachverfolgen zu können, wer ihre Arbeiten zitiert.

    Musiktitel erkennen

    Apps wie Shazam oder Soundhound ermöglichen es, Musiktitel am Smartphone zu erkennen. Diese Funktion bietet auch Google. Die App Sound Search steht für Android-Geräte kostenlos zur Verfügung.

    Das ist bei weitem nicht alles, was das Unternehmen im Verlauf der Jahre ausgeheckt hat. Nicht alle Tools sind in allen Regionen verfügbar. So listet der "Business Insider" etwa auch die Wiedergabe von Tierlauten oder die Anzeige eines Countdowns über die Sucheingabe, die in der österreichischen Version nicht funktionieren.

    Lego-Welt

    Noch nicht vielen bekannt ist auch die Web-App Build with Chrome. Hier hat sich Google mit dem dänischen Spielzeughersteller Lego zusammengetan und ermöglicht es Nutzern, sich auf einer Google Maps-Weltkarte mit virtuellen Bauklötzen auszutoben. Allerdings kann das Tool nur mit Googles eigenem Chrome-Browser genutzt werden.

    Welche weniger bekannten Google-Tools verwenden Sie? Posten Sie ihre "Geheimtipps" im Forum. (red, 31.12.2016)

    • Der Internetgigant bietet mehr als Suchmaschine, Android und Gmail.
      foto: ap

      Der Internetgigant bietet mehr als Suchmaschine, Android und Gmail.

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