Vogelgrippe in Südkorea: 26 Millionen Hühner getötet

26. Dezember 2016, 13:00
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Weitere 1,6 Millionen Tiere sollten binnen eines Tages getötet werden, Engpässe gibt es bereits bei der Eierproduktion

Seoul – Aufgrund der schwersten Vogelgrippeepidemie in der Geschichte des Landes sind in Südkorea bereits 26 Millionen Hühner gekeult worden. Weitere 1,6 Millionen Tiere sollten binnen eines Tages getötet werden, kündigte das südkoreanische Landwirtschaftsministerium am Montag an.

Zudem haben die Behörden beim Militär um Hilfe angefragt, um betroffene Geflügelbetriebe zu desinfizieren und den Keulungsprozess zu beschleunigen. Bei über 78 Prozent der getöteten Vögel soll es sich laut Ministerium um Hühner für die Eierproduktion handeln. Gegen die akute Eierknappheit plane man, vorübergehend die Zölle zu senken und Importe aus dem Ausland zu subventionieren.

In Südkorea sind bisher keine menschlichen Ansteckungsfälle mit dem Virus bekannt. Die Nachbarländer China und Japan haben ebenfalls mit der Ausbreitung der Vogelgrippe unter Nutzgeflügel zu kämpfen. In Deutschland und anderen europäischen Ländern kursiert vor allem unter Wildvögeln derzeit die hochansteckende H5N8-Variante der Vogelgrippe. (APA, 26.12.2016)

  • Bei mehr als 78 Prozent der getöteten Vögel handelt es sich um Hühner für die Eierproduktion.
    foto: apa/dpa/carsten rehder

    Bei mehr als 78 Prozent der getöteten Vögel handelt es sich um Hühner für die Eierproduktion.

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