Juncker: Facebook und Google sollen gegen Falschmeldungen vorgehen

26. Dezember 2016, 09:12
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EU-Kommissionspräsident nennt "Glaubwürdigkeit" wichtigstes Kapital der Konzerne

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Unternehmen wie Facebook und Google dazu aufgerufen, konsequent gegen Falschmeldungen im Internet vorzugehen. Es sei im eigenen Interesse der sozialen Netzwerke, dabei "einen gewissen Ehrgeiz" zu entwickeln, sagte Juncker den Zeitungen der Funke Mediengruppe .

Wahrheiten

Schließlich sei "Glaubwürdigkeit ihr wichtigstes Kapital." Er habe davon abgesehen das Gefühl, dass die Europäer zunehmend "sensibel dafür werden, wer sie wohlklingend anflunkert und wer ihnen die Wahrheit erzählt", fügte er hinzu.

Der EU-Kommissionspräsident erinnerte an die Selbstverpflichtung sozialer Medien, Standards einzuführen, mit denen Manipulationen – etwa in Wahlkämpfen – verhindert werden können. Er kündigte an, genau zu prüfen, wie sie dies umsetzen werden.

Rezepten gegen Meinungsmanipulation

Vor allem in Deutschland suchen die Parteien derzeit nach Rezepten gegen Meinungsmanipulation im Internet. Sie sorgen sich, dass sich Russland auf diese Weise in den deutschen Bundestagswahlkampf einmischen könnte. (APA, 26.12. 2016)

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    foto: apa
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