Tsunami-Warnung nach starkem Erdbeben in Chile aufgehoben

25. Dezember 2016, 18:05
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Beben der Stärke 7,7 in einer Tiefe von 33 Kilometern – Keine Opfer gemeldet

Quellon – Vor der Küste von Chile hat sich am Sonntag ein heftiges Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,7 lag 40 Kilometer südwestlich der Stadt Quellon auf der Insel Chiloe, präzisierte die US-Erdbebenwarte USGS erste Meldungen.

Das Zentrum des Bebens lag demnach in 33 Kilometern Tiefe im Pazifik. Ursprünglich war von lediglich 15 Kilometern die Rede gewesen. Das Tsunami-Warnzentrum für die Pazifikregion auf Hawaii gab für fünf Regionen eine Tsunami-Warnung aus. Mittlerweile wurde die Warnung wieder aufgehoben. In der Region Los Lagos wurde die Evakuierung von Küstenorten angeordnet. Ein Nachbeben, das zehn Minuten auf die ersten Erschütterungen folgte, erreichte eine Magnitude von 5,2. Laut den chilenischen Behörden waren keine Opfer zu beklagen.

Feuerring

Chile liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring. An dem hufeisenförmigen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt, stoßen gleich mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander. Weil sie ständig in Bewegung sind, wird Chile immer wieder von Erdstößen erschüttert. Im Februar 2010 waren durch ein Beben der Stärke 8,8 und einen anschließenden Tsunami in Chile mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen. Die damalige Schadenssumme belief sich auf umgerechnet rund 27 Milliarden Euro. (APA, 25.12.2016)

Die Meldung wurde um neue Entwicklungen aktualisiert.

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