Flug verspätete sich, weil Troll WLAN-Spot "Galaxy Note 7" nannte

24. Dezember 2016, 09:51
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Scherzbold benannte WLAN-Hotspot nach jenem auf Flügen verbotenen Smartphone mit Brandgefahr

Das Mitbringen von Galaxy Note 7-Geräten auf Flüge ist in den USA verboten. Wer dagegen verstößt, begeht ein Verbrechen, außerdem müssen Flugbegleiter und Pilot alles unternehmen, um das Gerät aufzufinden und zu entsorgen – im Notfall muss sogar eine Zwischenlandung durchgeführt werden. Ein Troll hat die Sorge rund um das entzündbare Smartphone nun für einen zweifelhaften Scherz missbraucht: Er benannte seinen WLAN-Hotspot in "Galaxy Note 7_1097" um.

Daraufhin glaubten Crew-Mitglieder und Mitreisende, dass sich ein Note 7 an Bord befände. Der Pilot warnte sogar, dass das Flugzeug nun abdrehen und zwischenlanden muss, wenn sich der Besitzer des Geräts nicht zu erkennen gibt.

Schließlich klärte der Scherzbold die Situation auf, was ihm laut der Journalistin Serenity Caldwell, die mit an Bord war, ein intensives Gespräch mit der US-Transportbehörde bescherte. Der Flug soll erst mit einiger Verspätung an seinem Zielort Boston angekommen sein. (red, 24.12.2016)

  • Ein vermeintliches Galaxy Note 7 sorgt für Aufregung
    foto: ap/jin man

    Ein vermeintliches Galaxy Note 7 sorgt für Aufregung

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