Hirsch Servo will Wiener Börse verlassen

22. Dezember 2016, 18:09
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Abfindung nicht angedacht

Wien/Glanegg – Das Verpackungs- und Maschinenbauunternhmen Hirsch Servo AG will die Wiener Börse verlassen. Der Vorstand des Unternehmens mit Sitz im Kärntner Glanegg habe am Donnerstag beschlossen, der Börse die Zurückziehung der Aktien vom geregelten Freiverkehr anzuzeigen, heißt es am späten Donnerstagnachmittag in einer Mitteilung.

Die Anzeige der Zurückziehung gegenüber der Wiener Börse werde zeitnah nach Vorliegen der Zustimmung des Aufsichtsrats erfolgen. Hirsch Servo ist bisher im Geregelten Freiverkehr im Segment Standard Market Auction der Wiener Börse notiert. Die Gesellschaft strebe auch eine Beendigung der Einbeziehung im Freiverkehr der Börsen Berlin und Stuttgart (keine geregelten Märkte) an.

Eine Abfindung oder ein öffentliches Angebot zum Erwerb von Aktien sei weder seitens der Gesellschaft noch seitens des Hauptgesellschafters, der Herz-Gruppe, angedacht, heißt es in der Mitteilung.

Die Hirsch Servo-Gruppe ist EPS-Spezialist mit Produktionsstandorten in Österreich, Ungarn, Polen, Slowakei und Rumänien. EPS-Produkte (expandierbares Polystyrol) werden etwa bei Verpackungen, Technischen Formteilen, Gebäudeisolierungen, Systemplatten für Fußbodenheizungen und Systembausteinen eingesetzt. Laut Firmencompass hält die Herz Beteiligungs-Gruppe über 85 Prozent, 14,73 Prozent sind im Streubesitz. (APA, 22.12.2016)

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