Jerry Lewis quält Journalisten mit Einsilbigkeit

22. Dezember 2016, 13:39
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Sieben schmerzhafte Minuten: Der "Hollywood Reporter" kann der grantigen Hollywood-Legende kaum Antworten entlocken

Jerry Lewis hatte wohl keinen guten Tag. Ein Interview mit dem Magazin "Hollywood Reporter" bestritt der 90-jährige Schauspieler, Produzent, Regisseur und Autor mit fast ausschließlich einsilbigen Antworten. Nach sieben Minuten ist das "Gespräch" vorbei. Das Ergebnis bewirbt der "Hollywood Reporter" selbst als "the most painfully awkward interview of 2016" (etwa: das schmerzhaft-peinlichste Interview 2016):

Im britischen Talk Radio erzählt der Journalist des Magazins, Andy Lewis (er ist nicht mit Jerry Lewis verwandt), die Hintergründe des miserabel verlaufenen Gesprächs. Demnach sei der Hollywoodstar schon beim Fotoshooting vor dem Interview unglücklich über die Menge an Equipment und Leuten in seinem Haus gewesen. "Nachdem er die erste Frage mit einem Wort und einem stechenden Blick beantwortet hatte, wusste ich, dass ich ein Problem habe."

Offensichtlich stellte er nicht die Fragen, die Lewis gerne hören wollte, sagt der Journalist. Er habe die Hoffnung gehabt, dass der Star bei einer Frage anbeißt und sich ein Gespräch entwickelt, aber das sei nicht passiert: "Er wollte einfach nicht kooperieren." (red, 22.12.2016)

  • Grumpy Jerry.
    foto: screenshot facebook.com/hollywoodreporter

    Grumpy Jerry.

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