Gimme Shelter: Weil Wegschauen im Winter nicht gilt

Blog21. Dezember 2016, 09:00
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Von Menschen am Wegesrand, vom Hinschauen und dem Kältetelefon der Caritas: Weil nicht jeder aus Spaß an der Freude draußen ist


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thomas rottenberg

Es gibt da einen kleinen großen Unterschied: Wenn wir bei Temperaturen um den Gefrierpunkt freudestrahlend durch die Stadt, den Wald oder die Gegend hirschen, ist das Spaß: Wir wissen, dass das Frösteln am Anfang dazu gehört. Wir wissen, dass wir auch mit wenig genug anhaben. Wir wissen, mit welcher Folie und mit welchem Funktionstextil wir uns gegen das, was uns die Umwelt entgegenschmeißt, optimal schützen – solange wir uns bewegen. Und wir wissen, dass es im urbanen Raum unangenehm, aber kaum je gefährlich ist, wenn wir einen – den – Fehler machen: Stehenbleiben – und nassgeschwitzt auskühlen.

Denn wir wissen, dass wir an einen zentralen Punkt keine Sekunde denken müssen: Wir kommen wieder rein. Ins Warme. Ins Trockene. Ins Saubere. Nachher. Und genau das macht den Unterschied aus: Wir sind nämlich freiwillig da draußen.

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