Wohnungen: Wie klein ist zu klein?

User-Diskussion21. Dezember 2016, 06:00
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Kleinwohnungen liegen im Trend – das ist den steigenden Wohnungspreisen und einer wachsenden Anzahl an Single-Haushalten geschuldet

Am liebsten würde wohl jeder in einer Wohnung mit ausreichend Platz wohnen. Im Idealfall mit Balkon oder sogar einem eigenen Garten, in der Wohnung selbst soll es eine große, geräumige Küche, einen Abstellraum und mindestens ein Badezimmer sowie ein Gästebad geben. Und im Schlafzimmer muss Platz für einen Wandschrank sein, in dem sämtliche Kleidung verstaut werden kann.

Dieser Traum scheitert aber oft am Budget und an den steigenden Wohnkosten. Was in Städten wie New York schon längst Einzug gehalten hat – sogenannte Mikro-Apartments, in denen auf wenig Platz gelebt wird – gibt es nun immer öfter auch in Wien.

Solche Kleinwohnungen sind oft nicht größer als 30 Quadratmeter und für eine wachsende Anzahl an Singles konzipiert. Durchdachte Einrichtung ist dort besonders wichtig: Die Küche ist mancherorts wie ein Wandschrank verstaubar, das Bett lässt sich mit wenigen Handgriffen aus der Wand klappen.

Solche Trends sind Geschmackssache, aber eine kleine Wohnung hat auch abgesehen vom Preis Vorteile. Sie macht weniger Arbeit, fühlt sich, wenn man alleine lebt, nicht so leer an – und auch ein Umzug und das Einrichten gehen auf wenigen Quadratmetern weitaus schneller.

Gemeinschaftsraum statt eigener Küche?

Haben Sie schon einmal in einer sehr kleinen Wohnung gelebt bzw. können Sie sich vorstellen, in eine solche Wohnung zu ziehen? Was ist Ihnen so wichtig, dass Sie darauf in keiner noch so kleinen Wohnung verzichten können? Können Sie sich vorstellen, Ihre Gäste künftig aus Platzgründen nicht mehr in der eigenen Wohnung, sondern im hauseigenen Gemeinschaftsraum zu bewirten? Welche Wohnungsgröße finden Sie ausreichend und welche zu klein? (red, 21.12.2016)

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